Gesamthärte

Als GESAMTHÄRTE wird die Summe aller im Wasser gelösten Erdalkali-Ionen Calcium, Magnesium, Barium und Strontium bezeichnet. Calcium und Magnesium stellen als Carbonathärte den größten Anteil an der GESAMTHÄRTE dar, ersteres benötigen die Fische zum Aufbau ihres Knochengerüsts, letzteres aktiviert den Zuckerabbau.

Pflanzen benötigen zwar wenig Calcium, dagegen ist Magnesium für sie unentbehrlich, da es den Zitronensäurezyklus ihres Stoffwechsels aktiviert. 

Grenzwerte

So wie die GESAMTHÄRTE in den verschiedenen Gewässern der Erde differiert, so kann sie auch in Aquarien stark abweichen, da sie den Zielvorstellungen der Besitzer*innen unterliegt. Tiere aus Weichwassergebieten wie Diskusfische benötigen Wasser mit einem niedrigen Gesamtsalzgehalt (unter 2° deutscher Härte). Wasserpflanzen hingegen bevorzugen hartes Wasser. 

Erhöhen lässt sich die GESAMTHÄRTE samt Carbonathärte mithilfe von Kalk in Pulverform oder einem kalkhaltigen Bodengrund. Wer sie senken will, sollte das Aquarienwasser mit vollentsalztem Wasser mischen.